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Die Tunnel von Moose JawIn Moose Jaw in Saskatchewan lebt die Geschichte unterirdisch fort. Das Netzwerk aus Tunneln unter der Innenstadt liefert einen einzigartigen Blick auf eine Stadt, deren Geschichte ebenso schillernd ist wie ihr Name. Besucher können die Katakomben besichtigen und aufregende Darstellungen der Geschichten sehen, die mit der Welt unter den Straßen von Moose Jaw verknüpft sind.
Die Tunnel wurden zuerst Ende des 19. Jahrhunderts genutzt, als chinesische Eisenbahnarbeiter in der Hoffnung auf neue Arbeitsplätze und ein neues Leben nach Moose Jaw zogen. Die damaligen Gesetze zwangen sie, ihrer Tätigkeit zunächst buchstäblich im Untergrund nachzugehen, aber sie hielten durch und wurden schließlich ein fester Bestandteil des kulturellen Gefüges von Saskatchewan. Während der amerikanischen Prohibition in den 20er Jahren brachten die Tunnel der Stadt den Spitznamen "Little Chicago" ein. Die direkte Zugverbindung Soo Railroad von Chicago nach Moose Jaw und das vielseitig einsetzbare Netzwerk aus Tunneln machten die Stadt zu einem beliebten Versteck und einer Durchgangsstation für flüchtige Alkoholschmuggler, Gangster und Spieler, darunter auch der berühmt-berüchtigte Al Capone. Ein Ausflug zu den Tunneln von Moose Jaw ist eine faszinierende Exkursion in ein vergangenes Zeitalter der Intrigen und Geheimnisse und eine Erfahrung, die Sie sich nicht entgehen lassen dürfen. Western Development Museum, SaskatoonDas Western Development Museum ist nicht nur ein Ort zum Besichtigen - er liefert Ihnen vielmehr eine lebendige Erfahrung. Das Ausstellungsstück "1910 Boomtown", das Kernstück des Museums in Saskatoon, stellt die geschäftige Atmosphäre und den rustikalen Stil des Lebens in einer typischen Stadt zur Jahrhundertwende in Saskatchewan nach. Als die Siedler Anfang des 20. Jahrhunderts in Richtung Westen strömten, florierte die Wirtschaft in Saskatchewan, und Städte schossen förmlich über Nacht wie Pilze aus dem Boden.
Die Boomtown besteht aus über 30 authentisch rekonstruierten Gebäuden, vom Handelszentrum des Gemischtwarenladens, der auch den sozialen Treffpunkt der Stadt darstellte, bis hin zur Schmiede, wo immer noch der Klang des Metalls widerhallt, das auf dem Amboss geschmiedet wird. Im Museum befindet sich auch eine beeindruckende Sammlung landwirtschaftlicher Geräte und so genannter "Vintage Cars", klassischer Autos aus den 20er und 30er Jahren. Natürlich darf auch ein Besuch des Boomtown Cafés nicht fehlen, wo echte Pionier-Mahlzeiten auf der Speisekarte stehen und das köstliche Aroma hausgemachter Leckereien die Luft erfüllt. Das Western Development Museum ist ein mitreißendes Tribut an den Pioniergeist, der die Wildnis des Westens bezwang. |
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