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Düsseldorf (pressrelations) -
Datenschutz-Berater und Privacy Laws Business starten Umfrage
Selbstbezichtigung bei Datenschutz-Verstößen?
Düsseldorf – Die in jüngster Zeit aufgedeckten Rechtsverstöße großer Unternehmen beim Datenschutz und die Ausspähung von Mitarbeitern und Journalisten, haben den Ruf nach neuen Rechtsvorschriften laut werden lassen.
Aus diesem aktuellen Anlass fragt die Redaktion des in Düsseldorf erscheinenden Informationsdienstes „Datenschutz-Berater“ in Kooperation mit dem britischen Beratungsunternehmen Privacy Laws Business (PL B) in der neuesten Ausgabe die Leser: „Brauchen wir eine europäische Gesetzgebung, die zur Selbstbezichtigung zwingt, wenn etwas schief gegangen ist?“ Hintergrund der Umfrage ist der Umstand, dass die aktuelle Gesetzgebung Unternehmen in den USA und in Kanada, zwingt, Datenschutzverstöße und IT-Sicherheitsverstöße öffentlich zu machen. Zu berücksichtigen ist dabei, dass sich das nordamerikanische Haftungsrecht wesentlich vom Recht in Europa unterscheidet.
Experten sehen deshalb das Risiko, dass eine 1:1-Übernahme nordamerikanischer Bestimmungen zu einer weiteren Bürokratisierung der Prozesse führen werde. Verbraucher und Kunden würden nicht mehr und besser informiert, wenn die bei Datenschutz-Verstößen offen zu legenden Informationen lediglich bürokratisch ausgeweitet werden. Die Ergebnisse der Befragung werden in statistisch aufbereiteter Form in der nächsterreichbaren Ausgabe des „Datenschutz-Berater“ veröffentlicht.
Kontakt:
Der Datenschutz-Berater
Verantwortlicher Redakteur
Hans Gliss
Telefon 02234.927-827
E-Mail: Hans.Gliss@gliss-kramer.de