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Leverkusen (pressrelations) -
Bayer schließt Übernahme biotechnologischer Produktionsstätte in USA ab
Berlin, 14. September 2007 - Die Bayer Schering Pharma AG hat den im März
2007 angekündigten Erwerb einer Produktionsstätte für biotechnologische Präparate von Novartis in Emeryville, Kalifornien, abgeschlossen. Bayer wird sein Multiple Sklerose-Präparat Betaseron® in Emeryville produzieren und übernimmt hierfür die gesamte Herstellungs- und Verfahrenstechnologie sowie die an der Fertigung beteiligten Mitarbeiter.
Für die Übernahme der Produktionsanlagen zur Herstellung von Betaseron® sowie für die Übertragung von Betriebsmitteln, Lagerbeständen und die Überlassung bestimmter Gebäude hat Novartis von Bayer Schering Pharma einmalig einen Betrag von rund 200 Millionen US-Dollar erhalten.
Bis Oktober 2008 zahlt Bayer Schering Pharma an Novartis Lizenzgebühren basierend auf dem Umsatz von in Emeryville hergestelltem Betaseron®. Danach entfallen diese Gebühren.
Bayer Schering Pharma wird Novartis bei dem Zulassungsantrag für ein eigenes Interferon beta-1b-250 µg-Präparats unterstützen. Nach erfolgter Zulassung wird Bayer Schering Pharma dieses Präparat für Novartis ab 2009 herstellen und hierfür Lizenzgebühren im zweistelligen Prozentbereich erhalten.
Über Betaseron® / Betaferon®
Betaseron®, das außerhalb der USA und Kanada unter dem Handelsnamen Betaferon® vermarktet wird, war das erste MS-Medikament mit therapeutischem Einfluss auf den zugrunde liegenden Verlauf der Krankheit. Das Arzneimittel ist zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Formen der Multiplen Sklerose zugelassen, um die Häufigkeit klinischer Schübe zu vermindern.
Inzwischen hat es sich weltweit als wirksame MS-Behandlung etabliert.
Betaferon® ist das MS-Medikament, mit dem weltweit die meisten Erfahrungen vorliegen. In den USA, Europa und Japan ist Betaferon® für alle Formen der schubförmigen MS zugelassen. Es kann die Anzahl der MS-Schübe um ein Drittel vermindern, die Häufigkeit mittelschwerer bis schwerer Schübe sogar um 50%. Eine über 16 Jahre erfolgte Nachbeobachtung von Patienten, die mit Betaferon® behandelt wurden, hat die Sicherheit und gute Verträglichkeit des Medikaments bestätigt.
Bayer HealthCare
Die Bayer AG ist ein weltweit tätiges, forschungsbasiertes und wachstumsorientiertes Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Bayer HealthCare ist eine Tochtergesellschaft der Bayer AG und gehört zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten. Das Unternehmen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Consumer Care, Diabetes Care sowie Pharma. Die Aktivitäten des Pharmageschäfts firmieren unter dem Namen Bayer Schering Pharma AG. Ziel von Bayer HealthCare ist es, Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.bayerhealthcare.com.
Bayer Schering Pharma
Bayer Schering Pharma ist ein weltweit führendes Spezialpharma-Unternehmen, dessen Forschung und Geschäftsaktivitäten sich auf folgende Bereiche
konzentrieren: Diagnostische Bildgebung, Hämatologie/Kardiologie, Onkologie, Primary Care, Spezial-Therapeutika sowie Women’s Healthcare.
Bayer Schering Pharma setzt auf Innovationen und will mit neuartigen Produkten in speziellen Märkten weltweit führend sein. So leistet Bayer Schering Pharma einen Beitrag zum medizinischen Fortschritt und will die Lebensqualität der Menschen verbessern. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.bayerscheringpharma.de.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (SEC) - inkl. Form 20-F - beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
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BayNews Redaktion