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Sie befinden sich hier: - (pressrelations) - pSivida: Cashflowrechnung des 2. Quartals 2007 - Kommentare und Höhepunkte
- Weltweiter Lizenzvertrag mit Pfizer
- Gesellschaft kauft Wandelschuldverschreibungen zurück
- Evaluierungsvertrag über kardiovaskuläre Wirkstoffabgabe
Boston, MA. und Perth, Australien - pSivida Limited (ASX:PSD, NASDAQ:PSDV, Xetra:PSI) gibt die Veröffentlichung der Cashflowrechnung für das 2. Quartal zum 30. Juni 2007 bekannt.
Cashflow
Die Cash-Bilanz weist zum 30.6.2007 mit AUD 3,1 Mio. (USD 2,7 Mio.) ein Minus von AUD 4,3 Mio. (USD 3,3 Mio.) gegenüber dem Saldo zum 31. März 2007 auf. Im Berichtsquartal ergaben sich per Saldo Abflüsse aus Finanzierungsaktivitäten von AUD 817.000 (USD 685.000) durch den Rückkauf von Wandelschuldverschreibungen, die aber durch Nettoerlöse aus Beteiligungsfinanzierungen teilweise wieder kompensiert wurden. Die Cashzuflüsse aus Investitionstätigkeiten beliefen sich auf netto AUD 1,9 Mio. (USD 1,5 Mio.) und waren auf den Verkauf einer Tochtergesellschaft (AION) zurückzuführen. In das operative Geschäft flossen Barmittel in Höhe von AUD 5,3 Mio. (USD 4,4 Mio.).
Im Juli 2007 erzielte die Gesellschaft rund AUD 21,4 Mio. (USD 18,4 Mio.) an Nettoerlösen aus Aktienplatzierungen einschließlich einer Investition von AUD 7,5 Mio. (USD 6,5 Mio.) von Pfizer, die damit ihre Gesamtinvestition in die Gesellschaft auf AUD 13,7 Mio. (USD 11,5 Mio.) erhöhte. Derzeit glaubt die Gesellschaft, über genügend Barmittel zur Finanzierung des Betriebs für zumindest die kommenden 12 Monaten zu verfügen.
Weltweiter Forschungskooperations- und Lizenzvertrag mit Pfizer
pSivida unterzeichnete im April 2007 einen exklusiven weltweiten Forschungskooperations- und Lizenzvertrag über die kontrollierte Wirkstoffabgabetechnologie von pSivida für ophthalmologische Anwendungen mit Pfizer. Entsprechend diesem Vertrag soll pSivida bis zu AUD 182 Mio. (USD 155 Mio.) für Meilensteine in Entwicklung und Umsatz erhalten. Pfizer hat dazu bereits pSivida Stammaktien für AUD 6,1 Mio. (USD 5,0 Mio.) erworben und investiert im Juli 2007 weitere AUD 7,5 Mio. (USD 6,5 Mio.) in American Depository Shares (ADSs). Die beiden Unternehmen werden in einem gemeinsamen Forschungsprogramm zur Entwicklung ophthalmologischer Produkte unter Anwendung der Wirkstoffabgabetechnologie von pSivida zusammenarbeiten. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Meilensteinzahlungen wird Pfizer auch die Kosten des gemeinsamen Forschungsprogramms übernehmen. Der Lizenzvertrag wurde nach einjähriger Evaluierung der pSivida-Wirkstoffabgabetechnologien durch Pfizer abgeschlossen. pSivida darf die eigene MedidurTM Wirkstoffabgabetechnologie aber auch weiterhin für Anwendungen außerhalb der Augenheilkunde lizenzieren.
pSivida kauft alle Wandelschuldverschreibungen zurück
Die ausständigen Wandelschuldverschreibungen wurden zur Gänze zurückgekauft, wodurch sich die Kapitalstruktur des Unternehmens deutlich vereinfacht.
Lizenzgebühren für Retisert®
Im Juni 2007 wurden Lizenzeinnahmen von insgesamt AUD 306.000 (USD 257.000) erzielt, was eine Steigerung von 83 % gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006 und ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorquartal bedeutet. Der ausgewiesene Betrag spiegelt aber noch nicht alle Einnahmen wider, die in diesem Quartal eigentlich erzielt worden wären. Zurückzuführen ist dies auf einen Lizenzgebühren-Vorauszahlungsvertrag, der im Juni 2005 mit Bausch Lomb abgeschlossen worden war. Diesem Vertrag zufolge wird Bausch and Lomb die nächsten AUD 5,5 Mio. (USD 4,7 Mio.) an Lizenzgebühren, die unter der Lizenz andernfalls zu zahlen gewesen wären, zu 100 % einbehalten. Retisert® ist die einzige von der FDA zugelassene Therapie zur Behandlung der chronischen Augenerkrankung Uveitis posterior und wird in den USA seit Juni 2005 von Bausch Lomb vertrieben.
Am 1. Januar 2007 trat der produktspezifische J-Code für Retisert® in Kraft und ersetzt somit den Medicare C-Code für ambulante Patienten. Der J-Code soll von allen Krankenversicherern anerkannt werden, die diesen Code in ihre jeweiligen Verrechnungssysteme aufnehmen und den Patienten so einen zeitgerechten Zugang zu dieser innovativen Therapie verschaffen.
Evaluierungsvertrag zur kardiovaskulären Wirkstoffabgabe
pSivida schloss einen neuen Vertrag über die Evaluierung der kardiovaskulären Abgabe von Wirkstoffen mithilfe der Abgabetechnologien von pSivida mit einem nicht genannten, großen Medizintechnikunternehmen ab. Dieser neue Vertrag folgt auf den abgelaufenen bisherigen Evaluierungsvertrag mit demselben Medizintechnikunternehmen.
Privatplatzierung im April
Im April 2007 schloss pSivida eine Privatplatzierungsrunde ab, mit der insgesamt rund AUD 16,4 Mio. (USD 13,4 Mio.) nach Aufwendungen erzielt werden sollten, darunter auch die Investition von Pfizer mit AUD 6,1 Mio. (USD 5,0 Mio.) im Gefolge der Unterzeichnung des Forschungskooperations- und Lizenzvertrages.
Verkauf von AION Diagnostics
Im April 2007 schloss pSivida den Verkauf der Tochtergesellschaft AION Diagnostics Inc. an den GEM Global Yield Fund, ein Portfolio-Managementunternehmen, für einen Kaufpreis von AUD 3,7 Mio. (USD 3,0 Mio.) ab, zahlbar in zwei gleichen Raten von AUD 1,9 Mio. (USD 1,5 Mio.). Die erste Rate entrichtete GEM Cash am Abschlussdatum und legte außerdem einen Schuldschein über AUD 1,9 Mio. (USD 1,5 Mio.) vor, der 12 Monate nach dem Abschlussdatum fällig wird. pSivida hat eine Exklusivlizenz für nichtelektronische Imaging-Diagnoseanwendungen der hauseigenen BioSiliconTM Technologie an AION Diagnostics vergeben, aus der pSivida in Zukunft Lizenzgebühren für alle verkauften Produkte erhalten wird.
Über 500 Patienten für Phase III Alimera Sciences MedidurTM Studie rekrutiert
Bei der Rekrutierung von Patienten für die weltweite klinische FAME(tm) (Fluocinolone Acetonide in Diabetic Macular Edema) Studie in Phase III wurde die 50 Prozent-Schwelle der benötigten Teilnehmer überschritten. FAME ist eine doppelblinde, randomisierte, multizentrische Studie, mit der rund 900 Patienten in den USA, Kanada, Europa und Indien 36 Monate lang beobachtet werden sollen. Erforscht werden Sicherheit und Wirksamkeit einer innovativen Therapie, die gegenwärtig als MedidurTM bezeichnet wird und zur Behandlung des diabetischen Makulaödems (DMÖ) entwickelt wird. MedidurTM, ein winziges, injizierbares Glaskörperimplantat, soll im Rahmen der DMÖ-Behandlung auf seine Fähigkeit hin überprüft werden, winzige Mengen des Corticosteroids Fluocinolonacetonid bis zu 3 Jahre lang an die Netzhaut abzugeben. Mithilfe des firmeneigenen transkonjunktivalen Injektionssystems (25 Gauge) injiziert ein Augenfacharzt in einem nicht stationären Setting das MedidurTM Implantat im Zuge eines minimal-invasiven Verfahrens in den Glaskörper.
pSivida Limited
Brian Leedman Director of Investor Relations pSivida Limited Tel: + 61 8 9226 5099 brianl@psivida.com US Public Relations
Beverly Jedynak President Martin E. Janis Company, Inc Tel: +1 (312) 943 1100 ext. 12 bjedynak@janispr.com European Public Relations
Eva Reuter Accent Marketing Limited Tel: +49 (254) 393 0740 e.reuter@e-reuter-ir.com HINWEISE FÜR REDAKTEURE:
pSivida ist ein global tätiges Unternehmen, das sich mit der Abgabe von Wirkstoffen im biomedizinischen sektor und mit der Entwicklung von Wirkstoffabgabeprodukten beschäftigt. Retisert® wurde von der FDA zur Uveitisbehandlung zugelassen. Vitrasert® wurde von der FDA zur Behandlung der CMV-Retinitis im Gefolge von AIDS zugelassen. Bausch Lomb besitzt die Markenzeichen Vitrasert® und Retisert®. pSivida hat die Technologien, die diesen beiden Produkten zugrunde liegen, an Bausch Lomb lizenziert. Die Basistechnologie hinter Medidur(tm) zur Behandlung des diabetischen Makulaödems wurde an Alimera Sciences lizenziert und befindet sich derzeit in klinischen Studien der Phase III. pSivida hat einen weltweiten Forschungskooperation- und Lizenzvertrag mit Pfizer über andere ophthalmologische Anwendungen der Medidur(tm) Technologie abgeschlossen.
pSivida besitzt die Rechte zur Entwicklung und Vermarktung einer modifizierten Silikonform (poröses oder nanostrukturiertes Silikon), die als BioSilicon(tm) bekannt ist und Anwendung in der Wirkstoffabgabe, der Wundheilung, in der Orthopädie und bei der Herstellung künstlicher Gewebe findet. Das am weitesten fortgeschrittene BioSilicon(tm) Produkt, BrachySil(tm), transportiert den therapeutischen Wirkstoff P32 direkt in festes Tumorgewebe. Das Produkt befindet sich derzeit in klinischen Phase II-Studien zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Das Schutzrechte-Portfolio von pSivida umfasst 71 Patentfamilien, 99 erteilte Patente, unter anderem zur Erteilung akzeptierte Patente, und über 300 Patentanwendungen. Die Standorte von pSivida befinden sich in der Nähe von Boston, USA, in Malvern in Großbritannien und im australischen Perth.
pSivida notiert an der NASDAQ (PSDV), der Australian Stock Exchange (PSD) und an der Frankfurter Börse im XETRA-System (PSI). pSivida ist Gründungsmitglied des NASDAQ Health Care Index und des Merrill Lynch Nanotechnology Index.
Diese Medienmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die mit Risiken und Unsicherheiten hinsichtlich der Produkte und potenziellen Produkte einschließlich deren erfolgreicher Entwicklung, Vermarktung und Kommerzialisierung unserer Produkte und potenziellen Produkte, Anwendungen, behördlichen Zulassungen, der potenziellen Größe bestimmter Märkte, unserer Fähigkeit zur Aufbringung von Finanzmitteln und zum Eingehen potenzieller Partnerschaften behaftet sind. Obwohl wir heute von der Richtigkeit der in diesen zukunftsbezogenen Aussagen implizit enthaltenen Erwartungen überzeugt sind, können wir nicht gewährleisten, dass sie sich künftig tatsächlich als richtig erweisen werden. Angesichts dieser Unsicherheiten werden die Leser gebeten, sich nicht in unangemessener Weise auf derartige zukunftsbezogenen Aussagen zu verlassen. Die tatsächliche künftige Situation kann aus vielerlei Gründen wie den folgenden wesentlich von den mit diesen zukunftsbezogenen Aussagen ausgedrückten Erwartungen abweichen: Es besteht das Risiko, dass Bausch Lomb die Werbetätigkeit im Zusammenhang mit Retisert® nicht aufrecht erhalten oder weiter steigern kann; dass in der Augenheilkunde der USA Retisert® zur Behandlung von Patienten mit Uveitis nicht mehr eingesetzt wird; dass der produktspezifische J-Code Patienten künftig nicht mehr dazu beitragen kann, zeitgerecht Zugang zu Retisert® zu erhalten oder die Umsätze von Retisert® zu steigern; dass wir keine weiteren Finanzmittel zu günstigen Bedingungen oder überhaupt aufbringen können; dass wir unsere Gemeinkosten nicht weiter senken können, dass die operativen Veränderungen in der Gesellschaft keine Kosteneinsparungen bringen oder den Ressourceneinsatz nicht effizienter gestalten; dass wir möglicherweise einzelne Meilensteine im Pfizer-Vertrag nicht erreichen oder die in Entwicklung befindlichen Produkte nicht erfolgreich entwickeln oder vermarkten können; dass Pfizer den Lizenzvertrag beendet; dass wir unsere Wirkstoffabgabetechnologien außerhalb der Augenheilkunde nicht nutzbringend anwenden können; dass unsere Evaluierungsverträge für unsere Produkte nicht zu den erwünschten Ergebnissen führen und/oder in Lizenzverträge münden; dass AION keine Produkte auf den Markt bringt, für die pSivida Lizenzgebühren zustehen; außerdem Risiken im Zusammenhang mit der Wirksamkeit der Wirkstoffabgabetechnologie von pSivida und Risiken im Zusammenhang mit den Endergebnissen der klinischen FAME Studien. Weitere Gründe für Abweichungen von unseren zukunftsbezogenen Aussagen sind den Risikohinweisen (Cautionary Statements) des Jahresabschlusses auf Formular 20-F zu entnehmen, das bei der amerikanischen Wertpapierbehörde SEC eingereicht wurde, so etwa unter Punkt 3.D, 'Risikofaktoren' dieses Dokuments. Wir verpflichten uns nicht zur Aktualisierung mündlich oder schriftlich getroffener zukunftsbezogener Aussagen von oder für pSivida.
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Betreffendes Unternehmen: Name: pSivida Limited |

