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Berlin (pressrelations) -
Weltweite Nachfrage nach Milch wächst schneller als Angebot
10.05.2007
Stabile Marktlage wird anhalten
Die Weltmilcherzeugung steigt weiter, aber offensichtlich nicht schnell genug. Wie die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) berichtet, kann die jährliche Milcherzeugung nicht mit dem Tempo des weltweiten Verbrauchs Schritt halten. Diese Aussagen bestätigen die langjährigen Einschätzungen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) zum internationalen Milchmarkt.
Dass diese aktuelle Situation auch noch im nächsten Jahr anhalten wird, belegen die ZMP-Auswertungen zu den Milchanlieferungen einiger wichtiger Milcherzeugerländer. So setzten die Milchanlieferungen in der EU und den USA ihr tendenzielles Wachstum weiter fort, aber moderater als in den ersten Monaten des Jahres 2007. Rückläufige Tendenzen seien vor allem in Kanada und Australien zu beobachten. In Australien sei die Entwicklung besonders dramatisch; wie die ZMP berichtete, ist die australische Milchproduktion in den letzten Monaten aufgrund der extremen Trockenheit um rund 10 Prozent gesunken. In diesem Zusammenhang verweist der DBV auf Prognosen der Marktexperten, wonach bis 2015 pro Jahr mit einem Wachstum des Milchverzehrs in einer Größenordnung von 12 Millionen Tonnen zu rechnen sei. Dies entspricht ungefähr 9 Prozent der EU-Milcherzeugung. Nach Einschätzung von DBV-Milchpräsident Udo Folgart ist dank dieser Situation für die kommenden Jahre eine stabile Lage auf dem Milchmarkt zu erwarten. Diese insgesamt positive Marktentwicklung sei die Basis für die Trendwende bei den Erzeugererlösen in Deutschland.
Ansprechpartner: Pressestelle Deutscher Bauernverband
E-Mail: presse@bauernverband.net