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(pressrelations) -
Osisko informiert über Bohrprogramm in Höhe von 22 Mio. $ im kanadischen Malartic
MONTREAL, QUEBEC - 26. März 2007 - Osisko Exploration Ltd. (OSK:TSX-V, EWX: Deutsche Börse) teilt die folgenden aktuellen Informationen zu dem zu 100 % in seinem Besitz befindlichen kanadischen Malartic Projekt mit. Ausgehend von den jüngsten Empfehlungen der RSG Global Consulting ('RSG'), den unabhängigen Sachverständigen, die die Ressourcenschätzung für das Projekt vornahmen, hat das Management von Osisko folgendes Programm für die Zeit nach dem 2. Quartal 2008 geplant:
- Abschluss eines umfassenden Infill-Bohrprogramms für das Vorkommen Malartic in Kanada mit einem Rasterabstand von 30 m. Dieses Programm läuft bereits und betrifft die Sektionen 3140E bis 4580E, d. h. eine Streichlänge von 1440 m. Es umfasst insgesamt 150.000 Bohrmeter und wird bis Ende des 4. Quartals 2007 abgeschlossen.
- Veröffentlichung einer zweiten Ressourcenschätzung bis Ende des 2. Quartals 2007 unter Einbeziehung der Ausdehnung 'Sladen' des Vorkommens (Sektion 3140E bis 5000E)
- Veröffentlichung einer dritten aktuellen Ressourcenschätzung bis Ende des 3. Quartals 2007 unter Berücksichtigung eines Teils der südöstlichen Ausdehnung des Vorkommens, die in die Inferred-Kategorie übergeführt werden soll und des westlichen Teils des Vorkommens (Sektionen 3140E und 3730E), die in die Kategorie 'measured und indicated' ('M I') übergeleitet werden sollen.
- Bis 1. Quartal 2008 Veröffentlichung einer umfassenden Ressourcenschätzung entsprechend der nationalen Vorschrift NI 43-101 zu den 'measured und indicated' M I Vorkommen des Hauptteils, der bis dahin mit einem Infill-Bohrprogramm (Sektionen 3140E bis 4580E) mit einem Rastermaß von 30 m untersucht wurde.
- Weiterführung eines aggressiven Explorationsprogramms auf der Konzession im 2. Quartal 2008 mit weiteren 20.000 Bohrmetern
Für das Bohrprogramm mit insgesamt 170.000 Bohrmetern wurde ein Budget von 22 Mio. $ veranschlagt, das auch die Fortführung der Explorationsbohrungen abdeckt. Abzuziehen sind von diesen Ausgaben 9,5 Mio. $, die die Regierung der Provinz Quebec als Steuerrückerstattung für Explorationsausgaben zahlt. Osisko hat zurzeit 5 Bohranlagen vor Ort und wird pro Monat 15.000 Bohrmeter niederbringen. Osisko wird außerdem eine 6. Bohranlage auf das Gelände bringen, damit die Explorationsbohrungen ohne Inanspruchnahme der zurzeit vorhandenen Ressourcen fortgeführt werden können.
Zur Untersuchung des Vorkommens hat Osisko bisher mehr als 100.000 Bohrmeter niedergebracht, davon 26.000 Bohrmeter für Infill-Bohrungen mit einem Rastermaß von 30 m im westlichen Teil des Vorkommens zwischen den Sektionen 3140E bis 3730E. Für Infill-Bohrungen (bis Sektion 4580E) sollen insgesamt etwa 125.000 Bohrmeter niedergebracht werden, und die Bohrungen sollen bis Ende 2007 abgeschlossen sein. Für die 'Inferred Resource' Vorkommensschätzung vom 6. Dezember 2006 wurden die Bohrdaten von etwa 42.000 Bohrmetern von Osisko berücksichtigt, weitere 43.000 Bohrmeter sollen in die neue gefolgerte Vorkommensschätzung vom 2. Quartal 2007 einfließen.
Mit dem Infill-Bohrprogramm mit einem Rastermaß von 30 m werden folgende Ziele verfolgt:
- signifikante Erweiterung der vorhandenen Datenbank; Verbesserung der Genauigkeit und Zuverlässigkeit, insbesondere für Materialien, die bisher bei der 'Inferred Resource' Vorkommensberechnung ausgeschlossen waren (d. h. Blocks mit einem Durchschnittsgehalt von weniger als 0,5 g Gold/t);
- möglicherweise niedrigere Bauwürdigkeitsgrade und damit geringere Kosten für die Entfernung der Deckschichten;
- Verbesserung der Genauigkeit des 3D-Drahtmodells für die Untertagestollen;
- detailliertere Modelle für die Metallgehaltverteilung für die sich anschließenden Vorkommensberechnungen und den Aufschluss erster Gruben.
Osisko hat im Januar 2007 bei SEDAR einen Bericht über die 'Inferred Resource' Vorkommen entsprechend der nationalen Vorschrift NI 43-101 eingereicht, in dem Teile des Berichts enthalten sind, in dem die von RSG eingesetzte Methodik zur Integration der Bohrdatenbank aus den alten Bergwerken von Lac Minerals und im kanadischen Malartic (Bohrproben aus etwa 178.000 Bohrmetern) sowie aus dem letzten von Osisko ausgeführten Bohrprogramm mit etwa 37.000 Bohrmetern und Proben erläutert wird. RSG ermittelte die letzten gefolgerten Vorkommensschätzungen nach Einbeziehung und Auswertung folgender Aspekte:
- Nach der Datenbank über die Bergwerke im kanadischen Malartic, die zwischen 1935 und 1965 betrieben wurden, gibt es einen um 20 % künstlich angereicherten Goldgehalt-Bias. Dieser mögliche erhöhte Goldgehalt-Bias wurde bei der Datenbank des alten Bergwerks Lac Minerals und in der jüngsten Datenbank von Osisko nicht berücksichtigt. Diese Tatsache wurde von RSG bei der 'Inferred Resource' Berechnung durch branchenübliche geostatistische Verfahren und reduzierte Felsdichten in den reicheren Gebieten kompensiert. Das Infill-Bohrprogramm von Osisko soll weitere zusätzliche Analysedaten liefern, mit denen der zurzeit angesetzte Bias der alten Daten reduziert oder beseitigt werden kann, so dass sich der mittlere Metallgehalt in dem Vorkommen und die insgesamt in der Kategorie 'M I' enthaltene Goldmenge erhöhen. Die Daten aus der Vergangenheit galten für gefolgerte Vorkommensschätzungen als akzeptabel, und die endgültige Entscheidung, ob die alten Datenbanken oder Teile davon für eine eventuelle Vorkommensschätzung der vermessenen und angezeigten Vorkommen herangezogen werden sollen, erfolgt, sobald die Ergebnisse des abgeschlossenen Infill-Bohrprogramms vorliegen;
- das 3D-Drahtmodell zur Ressourcenberechnung wurde von RSG auf der Grundlage der Vermessungsunterlagen der Untertagebergwerke (Stollen) erstellt. Zwischen der aus dem Modell berechneten Menge (9,1 Mio. metrische Tonnen) und der Gesamttonnage des in der kanadischen Mine Malartic verarbeiteten Erzes (9,9 Mio. metrische Tonnen) besteht eine Differenz. Die Differenz zwischen den beiden Zahlen entspricht weniger als 0,5 % der gefolgerten Vorkommensmenge und gilt als nicht signifikant. Aus der Ressourcenschätzung hat RSG Global auch alle 3 m-Kombibohrungen ausgeschlossen, die Untertagestollen durchschnitten, um die Unsicherheiten des Modells durch Ausschluss dieses Materials von den gemeldeten Gesamtmengen zu reduzieren;
- die Anteile des Vorkommens unter den alten Untertagebergwerken, die Blöcke mit mehr als 30 m Breite entsprechen und nicht von der Oberfläche aus gebohrt werden können, dürften weniger als 3 % des Vorkommensvolumens ausmachen. Für diese Bereiche ('Schattenzonen') liegen alte Bohrdaten der Untertagebergwerke vor, und auch wenn diese Daten nicht bei der Berechnung für die Kategorie 'M I' berücksichtigt werden sollten, ist der Ausschluss für die Ressourcenschätzung 'M I' nicht signifikant. Es sei darauf hingewiesen, dass die aktuellen Bohrungen bereits erfolgreich durch Leerstollen mit weniger als 3 m Breite gebohrt wurden, um auf diese Weise den 'Schatteneffekt' der alten Bergwerksanlagen weiter zu reduzieren.
Die kanadischen Goldvorkommen bei Malartic werden auf die Eignung für die Förderung im Tagebau geprüft. Am 6. Dezember 2006 (siehe Pressemitteilung des Unternehmens) wurde über eine vorläufige, mit der Vorschrift NI 43-101 kompatible gefolgerte Goldvorkommensschätzung im Hauptvorkommen informiert; Robert Wares, P.Geo. und Executive Vice-President von Osisko ist der qualifizierte Sachverständige, der für die technischen Angaben in dieser Presseveröffentlichung verantwortlich ist.
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Betreffendes Unternehmen
Name: Osisko