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Sie befinden sich hier: - Betaferon® in Kanada zur Behandlung der frühesten Stadien von Multipler Sklerose zugelassen Berlin, 3. August 2006 - Die Schering AG (FSE: SCH, NYSE: SHR) gab heute bekannt, dass Betaferon® (Interferon beta-1b, vermarktet als Betaseron® in Kanada) von der kanadischen Behörde Health Products and Food Branch of Health Canada eine Zulassungserweiterung erhalten hat. Auch Patienten mit einem ersten Schub, der auf eine Multiple Sklerose (MS) hinweist, können nun mit Betaferon behandelt werden. Mit dieser Zulassung ist Betaferon die am höchsten dosierte Therapie zur Behandlung der frühesten Formen der MS in Kanada. Sie gibt den Patienten eine wichtige Behandlungsoption, um ihr Risiko für eine klinisch gesicherte MS zu reduzieren und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Im Juni 2006 hatte Betaferon (Interferon beta-1b) von der Europäischen Kommission eine Zulassungserweiterung erhalten, die Patienten mit einem ersten Schub, der auf eine Multiple Sklerose (MS) hinweist, einschließt. Diese Erweiterung galt für alle 25 EU-Staaten sowie für Island und Norwegen. In den USA wurde im Februar 2006 die Indikationserweiterung für Betaferon (vermarktet als Betaseron® in den USA), bei der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) durch Berlex, der amerikanischen Tochtergesellschaft der Schering AG, in Form eines supplemental biologics license application (sBLA) eingereicht, die Zulassung wird erwartet. Die Zulassungserweiterung basiert auf den Ergebnissen der BENEFIT (a)-Studie. Sie zeigen, dass eine Behandlung mit 250 µg Betaferon in der Frühphase der Erkrankung im Vergleich mit Placebo das Risiko, eine klinisch gesicherte MS zu entwickeln, um etwa 50% senken konnte (1,b). Außerdem waren die Patienten in der Betaferon-Gruppe doppelt so gut dagegen geschützt (c) eine MS nach den McDonald-Diagnosekriterien zu entwickeln, als die Placebo-Patienten (2). Betaferon erwies sich in der BENEFIT-Studie auch als sehr gut akzeptiert und verträglich, was dazu führte, dass 93% der Patienten die zwei Jahre dauernde Studie abschlossen. 'Wir freuen uns sehr über die Zulassung von Betaferon zur Behandlung der frühesten Stadien der MS durch die kanadischen Behörden,' sagte Dr. Darlene Jody, Leiterin der globalen Geschäftseinheit Spezial-Therapeutika bei Schering. 'Mit dieser und der kürzlich in Europa erteilten Zulassung werden mehr Patienten Zugang zu der Behandlung durch Betaferon bereits in einer frühen Phase des Krankheitsverlauf erhalten. Diese hat auf den weiteren Fortschritt der Erkrankung den größten Einfluss.' Fußnoten Weitere Informationen In der BENEFIT-Studie wurden sowohl Patienten mit monofokalem als auch Patienten mit multifokalem Beginn der Erkrankung eingeschlossen, charakterisiert durch klinische Symptome, die entweder auf einen einzigen oder auf mehrere MS-Herde hindeuteten. Der Einschluss beider Patientengruppen war deswegen wichtig, weil nur dies für die Patientenpopulation mit einem einzelnen klinischen Ereignis wirklich repräsentativ ist. BETAFERON Die Schering AG ist ein forschendes Pharma-Unternehmen, das seine Aktivitäten auf vier Geschäftsfelder konzentriert: Gynäkologie Andrologie, Onkologie, Diagnostische Bildgebung sowie Spezial-Therapeutika für schwere Krankheiten. Schering setzt auf Innovationen und will mit neuartigen Produkten als Global Player in speziellen Märkten weltweit führend sein. Mit eigener F E-Infrastruktur, verstärkt durch ein weltweites Netzwerk von externen Partnern, wird eine Erfolg versprechende Produkt-Pipeline sichergestellt. Mit neuen Ideen leistet Schering einen anerkannten Beitrag zum medizinischen Fortschritt und will die Lebensqualität der Menschen verbessern: making medicine work. Ihre Ansprechpartner in Corporate Communication: Investor Relations: Pharma Kommunikation: Bestimmte in dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen, bei denen es sich weder um ausgewiesene finanzielle Ergebnisse noch um andere historische Daten handelt, sind vorausblickender Natur. Es geht dabei insbesondere um Prognosen künftiger Ereignisse, Trends, Pläne oder Ziele. Solche Aussagen sind nicht als absolut gesichert zu betrachten, da sie naturgemäß bekannten und unbekannten Risiken und Unwägbarkeiten unterliegen und durch andere Faktoren beeinflusst werden können, in deren Folge die tatsächlichen Ergebnisse und die Pläne und Ziele Scherings wesentlich von den getroffenen oder implizierten prognostischen Aussagen abweichen können. Bestimmte Faktoren, die zu derartigen Abweichungen führen können, werden in unseren Berichten Form 20-F und Form 6-K an die Börsenaufsichtsbehörde der USA dargestellt. Schering verpflichtet sich nicht, diese Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren, weder im Lichte neuer Informationen, künftiger Ereignisse noch aus anderen Gründen. |

