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EU-Zulassung von Nexavar® empfohlen Zulassung in Mexiko erhalten Leverkusen, 28. April 2006 - Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA hat empfohlen, Nexavar® (Sorafenib) in der europäischen Union (EU) zuzulassen. Die Zulassung soll für die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom gelten, bei denen eine Therapie mit Interferon-alpha oder Interleukin 2 versagt hat oder die dafür nicht infrage kommen. Aufgrund dieser positiven Empfehlung des CHMP könnte die Europäische Kommission für Nexavar® in allen EU-Ländern im zweiten Halbjahr 2006 eine Marktzulassung erteilen. Zudem hat die mexikanische Gesundheitsbehörde das gemeinsam von Bayer HealthCare und Onyx Pharmaceuticals, Inc. entwickelte Medikament Nexavar® (Sorafenib) für die Therapie des fortgeschrittenen Nierenkarzinoms zugelassen. In der EU und in Mexiko wird das Krebsmedikament, das in Phase-III-Studien das progressionsfreie Überleben der Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkrebs verdoppelt hat, von Bayer vermarktet. 'Diese gute Nachricht erreichte uns schneller als erwartet. Sie ist ein weiterer wichtiger Meilenstein, um Nexavar® weltweit verfügbar zu machen', sagte Dr. Gunnar Riemann, Leiter der Divison Pharma bei Bayer HealthCare. 'Mit der kürzlich erfolgten Zulassung in Mexiko, ist Nexavar® nun in drei Ländern für die Behandlung des Nierenkrebses zugelassen.' Nexavar® erhielt in den USA im Dezember 2005 und in der Schweiz im März 2006 die Zulassung für die Behandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms. Bayer hat in verschiedenen anderen Ländern wie in Australien, Brasilien, Kanada und der Türkei Zulassungsanträge gestellt. Über Nexavar® Nexavar® ist der erste orale Multi-Kinase-Hemmer, der die Tumorzellen und die Tumorgefäße angreift. Nexavar® wirkt auf zwei Kinase-Klassen, die am Tumorwachstum und an der Angiogenese (Versorgung des Tumors mit Blut) mitwirken und wichtige Voraussetzungen für das Krebswachstum sind. Dazu gehören die RAF Kinase, VEGFR-2, VEGFR-3, PDGFR-ß, KIT und FLT-3. Bisher wurde Nexavar® an etwa 8000 Patienten mit über 20 Krebsarten geprüft. Gegenwärtig laufen Phase-III-Studien zur Behandlung des fortgeschrittenen Leberkrebses, des metastasierenden Melanoms und an Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom. Studien mit Nexavar® werden nicht nur von Bayer und Onyx Pharmaceuticals finanziert. Auch Regierungsbehörden, wissenschaftliche Gruppen und einzelne Forscher stellen Mittel für solche Studien bereit. Bayer HealthCare Bayer HealthCare ist eine Tochtergesellschaft der Bayer AG und gehört zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten. Der Teilkonzern Bayer HealthCare erzielte im Jahr 2005 einen Umsatz von rund 9,4 Milliarden Euro. Bayer HealthCare beschäftigt weltweit etwa 33.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Consumer Care, Diabetes Care, Diagnostika sowie Pharma. Zum 1. Januar 2006 wurden die Divisionen Pharma und Biologische Produkte zusammengelegt. Die Division Pharma besteht aus den Geschäftseinheiten Hämatologie/Kardiologie, Onkologie und Primary Care (Allgemeinarztgeschäft). Ziel von Bayer HealthCare ist es, Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung von Krankheiten und leisten einen Beitrag zu einer besseren Lebensqualität. Über Onyx Pharmaceuticals, Inc. Onyx Pharmaceuticals Inc. erforscht neue Therapien, die an der molekularen Basis des Krebswachstums angreifen. Zusammen mit seinen Partnern entwickelt das Unternehmen Medikamente aus kleinen Molekülen, unter anderem Nexavar gemeinsam mit Bayer Pharma. Mehr über die Pipeline und die Aktivitäten von Onyx erfahren Sie im Internet unter www.onyx-pharm.com. Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. |

