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Im europäischen Unisys Centre of Excellence erfahren Unternehmen und staatliche Institutionen in Real-Life-Szenarien, wie Biometrie zur Personenidentifizierung eingesetzt werden kann Sulzbach, 26. April 2006 – 'Der Kampf gegen Betrug und Identitätsdiebstahl steht ganz oben auf der Agenda von Unternehmen und Regierungen', sagt Roberto Tavano, Vice President European Programmes, Global Public Sector, Unisys. 'Biometrische Technologien besitzen das Potenzial für zuverlässige und sichere Personenidentifizierung, um dieser Herausforderung nachzukommen.' Das Centre of Excellence bietet Entscheidern die Möglichkeit, die Vorteile von Biometrie-Lösungen aus erster Hand zu erfahren und sich über deren Einsatzmöglichkeiten auszutauschen. So gibt es dort Beispiele für den elektronischen Scan des Fingerabdrucks, um damit den Zugang zu Gebäuden und anderen Unternehmensbereichen zu regeln. Auch die Kombination von verschiedenen Technologien – zum Beispiel Sprach- und Iris-Erkennung – wird in Real-Life-Szenarien vorgestellt. Kunden von Unisys profitieren von der Möglichkeit, die aktuellen Biometrie-Lösungen intensiv zu prüfen und zu testen. Gleichzeitig können sie direkt mit Beratern und Experten von Unisys zusammenarbeiten, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die den individuellen Anforderungen der Kunden entsprechen. Das Biometrie-Zentrum bietet zudem ein Diskussionsforum, wo sich Unternehmen und Behörden mit führenden Biometrie-Experten austauschen können. Über ein Jahrzehnt ist Unisys weltweit an vorderster Spitze bei der Implementierung biometrischer Lösungen. Dazu gehören die Einführung der vielseitigen ID-Karten und die Entwicklung von Grenzkontrollsystemen in verschiedenen Teilen der Welt. Mit dem neuen Zentrum können europäische Kunden unmittelbar von dieser Unisys-Expertise profitieren. Dass das Interesse der Wirtschaft an Biometrie und die Investition in das neue Unisys-Zentrum gerechtfertigt sind, bestätigen unter anderem die aktuellen Ergebnisse einer neuen Studie (1) von Unisys: Weltweit sprechen sich fast 70 Prozent der Verbraucher für Biometrie-Technologien zur Personenidentifizierung aus. Die Biometrie-Lösungen von Unisys basieren auf der Architektur der so genannten Registration and Positive Identification Solutions (RAPIDS). Mit RAPIDS für das Identitätsmanagement können persönliche und biometrische Daten in Echtzeit erfasst werden, um eine schnelle Personenidentifzierung durchzuführen – elektronische ID-Karten und Ausweise werden entsprechend produziert. Eine individuelle Workflow-Engine liefert die nötige Flexibilität, um Lösungen an die jeweiligen Kundenanforderungen anzupassen: Sie verwendet verfügbare Software Building Blocks wieder. Unisys verfügt nun weltweit über zwei Center of Excellence in den führenden Märkten: Das Center of Excellence in Brüssel für die EU und das Center of Excellence in Reston (Virginia) in der Nähe von Washington D.C. für Nordamerika. Die dort neu entwickelten Technologien, Lösungen und Funktionen werden ständig zwischen den beiden Zentren ausgetauscht und in existierende Lösungen des Unisys-Portfolios integriert. Die Eröffnung von weiteren Zentren in anderen Teilen der Erde ist geplant. Unisys entwickelt Biometrie-Lösungen mit seiner 3D Visible Enterprise (3D-VE) Methode, mit der Unternehmen und staatliche Institutionen die Zusammenhänge zwischen Geschäftsstrategien, Prozessen und IT-Anforderungen erkennen können. Die Unisys 3D-VE-Strategie ermöglicht es den Organisationen, die Auswirkungen ihrer Entscheidungen schon vor deren Umsetzung zu sehen. Diese Transparenz erlaubt eine besser Integration von Sicherheitsanwendungen, die dann zu durchgängigen Systemen für das Identitätsmanagement führen. Vorgestellte Technologien im Unisys Centre of Excellence sind: - Registration and Positive Identification Solutions (RAPIDS) – Erfassung und Ausgabe von biometrischen ID-Karten – Diese Funktion erfasst persönliche und biometrische Daten und ermöglicht die Produktion von elektronischen ID-Karten und Ausweisen. Die biometrische Erfassung umfasst die Erkennung von Fingerabdruck, Gesichtskontur, Augeniris und Unterschrift sowie deren Überprüfung mit den gespeicherten Daten zur Person.RAPIDS – Überprüfung der biometrischen Merkmale – Ermöglicht Personenidentifizierung über den Abgleich mit elektronischer ID-Karte oder Ausweis durch Erkennung von Gesicht, Fingerabdruck oder Iris.SafePass Kiosk – Ermöglicht Kunden den Test eines denkbaren US-amerikanischen Zollsystems, bei dem biometrische Daten auf einem Barcode-Dokument abgespeichert sind und mit einem tragbaren Lesegerät überprüft werden. Informationen der Zollbehörde werden im Hintergrund verarbeitet und vereinfachen so den Prüfprozess.3D-Gesichtserkennung – Technologisch weit fortgeschrittenes Design von A4Vision bietet voraussichtlich großes Marktpotenzial im öffentlichen Bereich und Finanzsektor.Match-on-Card – Präzise Biometrie-Technologien ermöglicht Daten des Fingerabdrucks abzuspeichern und mit Daten auf Smartcard oder USB-Dongle zu überprüfen.Erfassung von Bewegung – Eine Lösung des Unternehmens NEC ermöglicht es, ungewöhnliche Verhaltensweisen von Personen zu erkennen. Dies kann in bestimmten Situationen wichtig sein – wie bei Diebstahl, zu dichtem Auffahren oder dem nicht erlaubten oder unerwünschten Aufenthalt an Plätzen oder in Gebäuden.Gesichtserkennung – Die Lösung für Gesichtserkennung kann gleichzeitig das Gesicht einer Person, die an einer Kamera vorbeigeht, aufnehmen, erfassen und vergleichen. Das erfasste Bild kann gespeichert und mit Bildern einer Datenbank verglichen werden.(1) Über die Unisys-Studie Die Unisys-Studie ist Teil einer größeren Analyse zur Personenidentifizierung, die Unisys im Mai auf dem 15. World Congress of Information Technology (WCIT 2006) in Austin (Texas) veröffentlichen wird. Die Unisys-Studie basiert größtenteils auf einer Online-Befragung von zufällig ausgewählten Verbrauchern aus 14 Ländern: Australien, Argentinien, Brasilien, Dänemark, Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan, Korea, Mexiko, Taiwan, Thailand, Großbritannien und den USA. Das Ponemon Institute sendete weltweit die Teilnahmebögen per Post oder per E-Mail an insgesamt 16.683 volljährige Personen. Insgesamt erhielt das Institut 1.661 verwertbare Teilnahmebögen zurück, was einer Antwortrate von 9,96 Prozent entspricht. Insgesamt 464 Antworten kamen aus Nordamerika, 427 aus Europa, 450 aus Asien-Pazifik und 320 aus Lateinamerika. Zusätzlich führte das Ponemon Institute 262 direkte Interviews (persönlich oder per Telefon) in vier Ländern durch, um die Online-Ergebnisse zu bestätigen. Das Ponemon Institute ist ein Think-Tank, der Unternehmen, Regierungen und Behörden mit Wissen zu zukünftigen Aufgaben unterstützt. Um dieses Ziel zu erreichen, führt das Ponemon Institute Studien zur Datenschutz- und Informationssicherheit durch, schult Entscheider des privaten und öffentlichen Sektors und untersucht Methoden für Datenschutz und Datensicherheit. Der Hauptsitz des Instituts befindet sich in Michigan. Weitere Informationen unter www.ponemon.org. Über Unisys Unisys ist ein weltweiter Anbieter von IT-Dienstleistungen und -Lösungen. Unisys-Mitarbeiter nutzen Expertise in den Bereichen Consulting, Systemintegration, Outsourcing, Infrastruktur und Server-Technologie, um Kunden Secure Business Operations zu ermöglichen. Wir verhelfen Kunden zu mehr Transparenz in ihrer Organisation und sichern so besser ihre Geschäftsabläufe und Zukunftschancen. Dank der Unisys-Methodologie 3D Visible Enterprise können unsere Kunden die Auswirkungen ihrer Entscheidungen erkennen, bevor sie Investitionen tätigen, Chancen ergreifen und Risiken eingehen. Die Unisys-Zentrale befindet sich in Blue Bell, Pennsylvania, in der Nähe von Philadelphia. Die deutsche Hauptverwaltung ist in Sulzbach/Taunus (Frankfurt). Der Umsatz im Jahr 2005 betrug 5,76 Milliarden US-Dollar. Unisys beschäftigt weltweit 36.000 Mitarbeiter. Ansprechpartner für die Presse: Unisys Deutschland GmbH Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Am Unisys-Park 1 65843 Sulzbach Ts. (Frankfurt) Tel.: +49 (0) 6196 99-1944 Fax: +49 (0) 6196 99-1177 |

