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Dortmunder Depot lädt für das internationale Kunstprojekt dormART 11 Künstler aus aller Welt ein

Das Depot in Dortmund veranstaltet von Mitte Mai bis Anfang Juli 2006 das internationale Kunstprojekt mit Ausstellung dormART zum Thema Schlaf. Inspiriert von der Internationalität der Fußballweltmeisterschaft 2006 hat die Ausschreibung im vergangenen Jahr rund 180 Bewerbungen aus 25 Ländern angezogen.

Dortmund, Februar 2006 - Im Rahmen des vom Kunst- und Kulturzentrum Depot veranstalteten Kunstprojektes wird elf nationalen und internationalen bildenden Künstlern die Möglichkeit gegeben, sich mit der Thematik des Schlafens und der Schlafkultur auseinanderzusetzen. Dabei entsteht eine Rauminstallation aus elf unterschiedlichen Einzelräumen, die das Depot während einer zweiteiligen Ausstellung einem internationalen Publikum präsentiert.

Von Mitte bis Ende Mai setzen die Künstler beim gemeinsamen Arbeiten im Depot ihre individuellen Konzepte um und richten die Einzelinstallationen ein. Nach dem folgenden öffentlich zugänglichen ersten Teil der Ausstellung vom 26. Mai bis 07. Juni werden die einzelnen Installationen 'privatisiert', das heißt während der WM-Spielzeit vom 08. Juni bis 09. Juli bekommen Kunstinteressierte oder Reisende die Möglichkeit, die Kunst als Übernachtungsmöglichkeiten zu mieten. Auf diese Weise kann jeder Interessierte die besondere, ganz eigene Erfahrung mit dem Schlafen und den Schlafkulturen erleben.

Internationale Künstlerauswahl

Von Mexiko bis Korea, von Kanada bis Australien, erreichten bis Ende 2005 die unterschiedlichsten Bewerbungen und Konzeptideen von rund 180 bildenden Künstlern das Depot in Dortmund. Im März wählt eine fachkundige dreiköpfige Jury die elf Künstler für die Teilnahme am Kunstprojekt dormART aus. Für die Auswahl konnten hochkarätige Juroren gewonnen werden: Mit Dr. Christiane Vielhaber, Kunstkritikerin und freie Journalistin aus Köln, Peter Friese, Kurator Neues Museum Weserburg, Bremen und Jan Hoet, künstlerischer Direktor MARTa, Herford und künstlerischer Direktor der Documenta IX, sind drei Kunstexperten mit verschiedenen Blickwinkeln auf Kunst und Ausstellungen vertreten.

'Wir waren angenehm überrascht über die Vielzahl der interessanten und so unterschiedlichen Konzeptideen, die uns aus aller Welt erreichten. Das lässt uns auf ein internationales und vor allem anregendes Kunstprojekt hoffen, auf das wir uns sehr freuen. Es entspricht dem Grundsatz des Depot, über die Grenzen von Städten, Ländern, Kulturen und Vorstellungen zu blicken und zu arbeiten', beschreibt Claudia Schenk, dormART-Organisatorin und Geschäftsführerin des Depot, den aktuellen Projektstand.

'Das Interesse und das Engagement der Jury bestätigt unseren Anspruch, internationale Kunst nach Dortmund zu holen und einem internationalen Publikum zu präsentieren', so Claudia Schenk weiter.

Neue Schlaf-Erfahrungen erleben - Neue Ausstellungsebenen erfahren

Die Vielzahl von anreisenden Gästen und Fußballfans aus zahlreichen Nationen inspirierte die dormART Organisatoren, im Rahmen des Kunstprojektes nicht nur das Thema Schlaf zur Diskussion zu stellen sondern auch neue Ausstellungsebenen zu schaffen. 'Jeder Mensch braucht Ruhe und Schlaf, unabhängig von seiner kulturellen Herkunft oder Nationalität und jeder Kulturkreis geht mit dem Thema Schlaf unterschiedlich um. Vor allem Reisende erleben in dem neuen Umfeld die Wichtigkeit, aber auch die Unterschiede des Ausruhens und Erholens', erläutert Bärbel Thier-Jaspert, dormART-Organisatorin und Vorstandsmitglied des Depot, das zentrale Thema.

'Zum grundsätzlichen Selbstverständnis des Depot gehört es, über die Grenzen von Städten, Ländern, Kulturen und Kunstgattungen zu blicken und zu arbeiten. Bei dormART werden die Künstler die üblichen Ausstellungsebenen erweitern, indem sie im Depot vor Ort arbeiten, sich austauschen und ihre Erfahrungen ausstellen. Und, ganz wichtig, die Besucher können als Übernachtungsgäste in dem für sie 'privatisierten' Teil der Ausstellung Kunst auf andere, spezielle Art erleben', ergänzt Christian Psyk, dormART-Organisator und Gründungsmitglied des Depot.

Geschichtsträchtiger Arbeits- und Ausstellungsort

Ort der Durchführung und der Ausstellung ist die so genannte 'Schiebebühne' des Depot, die zentrale Halle der ehemaligen Straßenbahn-Hauptwerkstatt. Der Raum erhielt seinen Namen nach der ehemaligen Funktion: In ihm wurden auf einer verschiebbaren Bühne einzelne Segmente von Straßenbahnen längs durch die große Halle von einer Reparaturstation zur nächsten verschoben. Tagsüber ist der etwa 850 m² und zwölf Meter hohe Raum durch die Dachreiter und die großen Fensterfronten seiner Stahl–Glas–Fachwerkkonstruktion vom Tageslicht durchflutet und bietet den Künstlern, den Besuchern und den Übernachtungsgästen eine eindrucksvolle Kulisse.

Ausstellung in zwei Teilen

Die insgesamt sechswöchige Kunstausstellung besteht aus zwei Teilen: Die elf einzelnen Installationen werden vom 26. Mai (Vernissage) bis 07. Juni 2006 als öffentlich zugängliche Ausstellung dem nationalen und internationalen Publikum präsentiert. Während der vierwöchigen Fußballweltmeisterschaft-Spielphase vom 08. Juni bis 09. Juli 2006 (Finissage) dienen sie als Übernachtungsmöglichkeiten den Kunstinteressierten und Reisenden. Buchungen können ab dem 01. März 2006 unter www.ruhgebiet.de vorgenommen werden.

Informationen: www.dormart.de und www.depotdortmund.de

Bildmaterial: www.dormart.de/presse.html

Projekt- und Ausstellungszeiten im Überblick:

Bekanntgabe der Juryentscheidung: März 2006

Umsetzung der Konzepte durch die Künstler im Depot: 14. Mai bis 25. Mai 2006
Ausstellungsdauer, Teil 1 / Öffentl. Zugang: 26. Mai bis 07. Juni 2006 (26. Mai Vernissage)
Ausstellungsdauer, Teil 2 / Private Vermietung: 08. Juni bis 09. Juli 2006 (09. Juli Finissage)

Die dormART Sponsoren und Förderer:

Das internationale Kunstprojekt 'dormART' wird veranstaltet vom Depot e.V. und dem Kulturbüro der Stadt Dortmund. Die Sparkasse Dortmund und die Dortmunder Stadtwerke sponsern das Projekt, seine Umsetzung und die Ausstellung. Als Förderer konnten zudem die Kunststiftung NRW, das Innenministerium NRW und die anne-fischer-stiftung gewonnen werden.

Das Depot – Zentrum für Kreativität:

Einst das Straßenbahndepot der städtischen Verkehrsbetriebe, ist das Depot heute ein expressiver, energiegeladener Ort, an dem die Kreativität ihren freien Lauf nimmt. Mehr als 40 Einzelpersonen, Gesellschaften, Vereine, Betriebe, Büros und Bürogemeinschaften haben sich seit der Eröffnung 2001 an der Immermannstraße in der Dortmunder Nordstadt etabliert. Im Depot arbeiten Architekten, Fotografen, Grafiker, Bildende und Darstellende Künstler, Glas- und Schmuckdesigner, Galeristen, Gestalter, Berater und Computerexperten. Unter einem Dach gehen Kunst, Kultur, Medien, kreative Dienstleistungen, Gastronomie und Handwerk eine seltene Symbiose ein, die den Geist des Ortes prägt. Schwerpunkte des Depot sind gemeinsame Veranstaltungen und Projekte im Bereich Bildende Kunst und Kunsthandwerk und Spartenübergreifende Veranstaltungen mit lokalen, überregionalen und internationalen Partnern.

Leser-Kontakt:
dormART
Depot e. V.
Geschäftsführung: Claudia Schenk
Immermannstr. 39
44147 Dortmund
Tel. 0049- (0) 231-900 806
Fax. 0049- (0) 231-900 808
dormART@depotdortmund.de
www.depotdortmund.de

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Depot e. V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Jeannette Peters
Immermannstr. 39
44147 Dortmund
Tel. Mobil 0049- (0) 177-7283084
Fax. 0049- (0) 231-900 808
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